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JKA ShokukaiNews

JKA Joint Autumn Camp Tokyo 2019

Das diesjährige JKA Joint Autumn Camp fand vom 10.-13. Oktober 2019 in Tokyo Japan statt.
Als Vertreter für Deutschland entsendete JKA Shokukai 4 Teilnehmer aus Berlin: C. Stein, R. Schinck, D. Uhlrich, A. Schmidt.
Das Camp stand unter dem Titel: Tsuki Waza. Kaicho Kusahara Katsuhide eröffnete mit einer Rede zur Bedeutung des Budo Karate das Autumn Camp. Ihm folgte eine Rede von Chiefinstructor Ueki nach. Ueki Shuseki Shihan wies auf die Bedeutung der 3 Säulen des Karate hin und verdeutlichte, dass Kihon das Fundament des JKA Karate bildet. Kihon muss sich in der Kata finden, mit ihren wichtigen Prinzipien und Methoden. Kata muss aber den Bezug zum Kumite beinhalten und darf nicht nur bloße Form sein.

Der Eröffnungszeremonie folgten das in Gruppen nach Graduierung getrennte Training. Eine Gruppe übte mit Imamura Sensei, Taniyama Sensei und Shiina Maii Sensei im „kleinen“ Dojo auf dem 3 Flur des JKA Sohonbu Dojo. Thema waren Grundtechniken Zuki und Keri Waza. Shiina Maii Sensei leitete das Training, Imamura Sensei und Taniyama Sensei korrigierten die Teilnehmer. Jun Tsuki nahm den Hauptteil ein. Streckung des hinteren Beins, Beugung des vorderen Knies beim Vorgehen. Angriffslinie, Gewichtsverlagerung in der Bewegung, zielgerichtete Ausführung etc.
Die Übungen erfolgten mit und ohne Partner. Impulssetzung zum Start, Distanz im Angriff, gerade Bewegungslinien etc. wurden trainiert.

Am Freitag 11.10. fand das Training im Bunkyo-Ku Soho Gymnasium statt. Das Training stand unter dem Titel Tsuki – Oi zuki is a gift from JKA Karate.

Ueki Shuseki Shihan leitet die erste Einheit mit genau diesem Thema. Kihon ist der Schlüssel für gutes Karate, sagte er. Die Hombushidori zeigten Kumite, dass am Ende der Einheit alle Teilnehmer versuchten. Als Zusatzaufgabe hatte Ueki Shihan aufgegeben, dass auch Oi zuki im Kampf einzusetzen ist. Es wurde nur in einer leichten Form gekämpft.

Es folgten Applikationen des Kihon aus verschiedenen Distanzen für Kumite in der nächsten Einheit, die von Oishi Fukuseki Shihan geleitet wurde. Oishi Shihan lehrte 6 Varianten mit Tsuki im Kampf zu arbeiten.

Shiina Sensei übernahm das Thema in seinem Training. Wir übten erst Tobikomi Oi zuki, gefolgt von Gohon Kumite. Das Gohon Kumite wurde ebenfalls mit Tobikomi Oi Zuki und Sabaki beim Block ausgeführt. Shiina Sensei verlangte eine lange Reichweite und einen ernsten Angriff.

Es folgte Kihon Ippon und Jiyu Ippon Kumite nach ähnlichem Muster. Shiina Sensei bemerkte dabei, dass man den Partner vordern muss, damit dieser sein Können zeigen kann. Nur wenn Kumite gefährlich beim Betrachten für die Zuschauer aussieht, ist es wirkliches Kumite. Denkt der Zuschauer: die haben aber Spaß dabei, das will ich auch machen, ist es kein Budō- Kumite.

Als letzte Stunde folgte Kata-Training.

Die 4,5 Stunden Training waren sehr lehrreich und forderten die Teilnehmer.

Leider wurde das Gasshuku von einem großen Naturereignis überschattet. Am Samstag traf ein äußert starker Taifun das japanische Festland und Tokyo wurde vom Nachmittag bis in die Abendstunden vom Taifun beherrscht. Aus Sicherheitsgründen musste das komplette Training für Samstag 12.10. abgesagt werden.

Der Sonntag wurde demzufolge komplett für Prüfungen und Qualifikationen genutzt.

Aus unserer Gruppe legten C. Stein Qualifikations-Prüfungen zum JKA Instructor B und JKA Examiner C, sowie R. Schinck zum JKA Examinar C erfolgreich ab. Die Prüfungen bestanden aus einem schriftlichen Test und einer nachfolgenden praktischen Prüfung unter den strengen Augen von Izumiya Sensei. Izumiya Sensei holte nach dem praktischen Teil alle Prüflinge zusammen und teilte mit, dass er über das gute Niveau und Kata und Grundtechniken erfreut war.

 

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